Animationsfilm von Hayao Miyazaki
Japan 2023, DCP, Jap/d/f, 124’, ab 12 Jahren
Der kleine Mahito Maki vermisst seine verstorbene Mutter schmerzlich. Mit seinem Vater und dessen neuen Frau zieht er aufs Land auf ein riesiges Anwesen. Auf seinen Streifzügen begegnet er einem Graureiher, der sich hartnäckig an seine Fersen heftet und sprechen kann. Dieser teilt ihm mit, wo er seine Mutter wiederfinden kann. Der 12-Jährige macht sich sofort auf den Weg dorthin – zu einem mysteriösen Turm –, der als ein Portal in ein magisches Paralleluniversum voller Fabelwesen fungiert. Schafft es Mahito, seine Mutter zurückzuholen? «The Boy and the Heron» ist der letzte herzerwärmende Streich der Anime-Legende Hayao Miyazaki aus dem Studio Ghibli.
2013 kündigte Miyazaki mit «The Wind Rises» sein Abschiedswerk an. Es war nicht das erste Mal, dass er dem Filmemachen den Rücken kehren wollte. Schlussendlich hat es ihn immer wieder in die Welt der bewegten Bilder zurückgezogen. Mit 82 Jahren bringt er nun einen seiner schönsten und zugleich traurigsten Filme ins Kino. Wie so oft bei Miyazaki steht eine junge Figur im Zentrum des Films, deren persönlicher Schmerz in einer Reihe übernatürlicher Begegnungen verarbeitet wird.