Dokumentarfilm von Emmanuelle Antille
CH 2018, DCP, OV/d, 94’
Halb Irin, halb Cherokee gehörte die Folkmusikerin Karen Dalton zu einer der erstaunlichsten und berührendsten Stimmen der 1960er-Jahre. Bob Dylan meint zur begnadeten Sängerin und Multiinstrumentalistin: «My favorite singer was Karen Dalton. Karen had a voice like Billie Holiday and played guitar like Jimmy Reed.» Doch obwohl verehrt, war sie für die Konventionen des Musikgeschäfts nicht geschaffen und geriet in Vergessenheit. Ihr Leben war geprägt von tiefer Traurigkeit, Liebeskummer und Einsamkeit, was auch in ihrer Stimme zum Ausdruck kommt.
In ihrem bezaubernden Roadmovie «A Bright Light – Karen and the Process» begibt sich die Schweizer Künstlerin Emmanuelle Antille auf eine 8000 km lange Reise quer durch die USA – von Colorado bis Woodstock – auf die Spuren des verwunschenen Stars. Sie macht sich in ihrem Film – halb Biopic, halb Tagebuch – Gedanken über den kreativen Prozess und dessen geheimnisvollen Wege.
Im Anschluss würdigen die drei Schweizer Sängerinnen Laure Betris (alias Kassette), Melissa Kassab und Dayla Mischler (Cheyen und Delia Meshlir) Karen Dalton mit Neuinterpretationen ihrer bekanntester Stücke. Das exklusive Musikprojekt, das die drei Musikerinnen zusammenbringt, ist eigens im Rahmen der Filmveröffentlichung enstanden.
Ticketpreise Film und Konzert: CHF 25 (regulär), CHF 19 (Cameo-Held*in), CHF 9 (Cameo-Superstar).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Salzhaus.