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Burning Memories

Trailer

Dokumentarfilm von Alice Schmid

Schweiz 2021, DCP, OV/d/f, 80'

Ihr ganzes Leben hat sich Alice Schmid mit den Themen Kinder, Gewalt und Missbrauch in Büchern und Filmen auseinandergesetzt – ohne sich bewusst zu sein, dass sie selbst als 16-Jährige einen sexuellen Übergriff erlebte. Erst 50 Jahre später an einer Ausstellung in Oslo bringt das Gemälde «Pubertät» von Edvard Munch das Vergessene an die Oberfläche. Es ist der Beginn einer filmischen Verarbeitung und eine persönliche Spurensuche nach Bildern, Worten und Emotionen, um sich mit der eigenen Erfahrung zu versöhnen.

In diesem Film agiert Alice Schmid zum ersten Mal nicht hinter, sondern vor der Kamera. Sie beginnt zu verstehen, weshalb sie all die Jahre Filme über Kinder und Gewalt gemacht hat, warum sie sich vor Nähe und Liebe fürchtet. Dabei streift und analysiert sie auch gesellschaftsrelevante Themen wie Selbstwertgefühl, Liebe, körperliche Nähe, häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Verdrängung, Scham, Angst und der Platz der Kinder und Mädchen damals und heute in unserer Gesellschaft. Ihr Film soll Frauen wie auch Männern eine Tür zur selbstbestimmten Auseinandersetzung mit dem eigenen Missbrauch öffnen.

Fr, 29. Okt., 20.15 Uhr: Filmgespräch mit Alice Schmid (Regie) und Yvonne Kneubühler (Fachstelle Limita).

Burning Memories
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