Spielfilm von Ali Asgari, mit Bahram Ark (Bahram), Sadaf Asgari (Sadaf), Bahman Ark (Bahman), Faezeh Rad (Frau Doktor), Mohammad Soori (Haranof), Milad Ashkali (der Prophet) u.a.
Iran 2025, DCP, Farsi+Azeri/d/f, 98’, ab 16 Jahren
Bahram ist ein weltweit gefeierter Regisseur, doch in seiner Heimat, dem Iran, darf er seinen neusten Film nicht zeigen. Daher sucht er nach Wegen, der staatlichen Enge zu entkommen. Mit Partnerin und Produzentin Sadaf fährt er auf einer rosaroten Vespa quer durch Teheran, auf der Suche nach einem Ort für eine illegale Vorführung. Am Ende landen sie bei einer wohlhabenden Tierschützerin, in deren Wohnzimmer die Projektion stattfinden soll. Er wähnt sich schon am Ziel, doch der Staat schaut mit. Eine bissige, mit subtilem Humor gespickte Satire von Ali Asgari.
«Ali Asgari stattet Bahram und Sadaf auf ihrem brenzligen Läuterungsgang mit unerschütterlicher Geduld aus und entlarvt sanft ein System, das unter dem Gewicht der eigenen Widersprüche in sich zusammenfällt. Statischen Bildkompositionen in Amtsstuben stellt er aufgeweckte Bürger:innen entgegen, die sich gewieft durch alle möglichen Hindernisse schlängeln. Diese Dualität unterstreicht er mit einem Blick auf die Welt des Kinos selbst: Er lässt Figuren als Filmschaffende auftreten, die zwischen Anpassung und Widerstand unterschiedliche Wege wählen und – eine der vielen Selbstspiegelungen des Films – fiktive Versionen ihrer selbst spielen. Gespickt mit filmischen Referenzen von Moretti bis ‹Matrix› ist diese Komödie ein Akt des subversiven Widerstands und der befreienden Heiterkeit.» (trigon-film)
