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Rose

Trailer

Spielfilm von Markus Schleinzer, mit Sandra Hüller (Rose), Caro Braun (Suzanna), Godehard Giese (Grossbauer), Maria Dragus (Grossbäuerin), Annalisa Hohl (Schwester), Robert Gwisdek (Amtmann), Augustino Renken (alter Knecht) u.a.

Österreich/Deutschland 2026, DCP, D, s/w, 94’, ab 12 Jahren

Im 17. Jahrhundert, während des Dreissigjährigen Kriegs, taucht in einem protestantischen Dorf ein Fremder auf, der für Aufregung sorgt. Quer über die eine Gesichtshälfte zieht sich eine markante Narbe – die Bleikugel, die sie verursachte, trägt er als Talisman um den Hals. Es ist eine Schussverletzung aus dem Krieg. Der mysteriöse Fremde kann ein Dokument vorlegen, das ihn als Erbe eines halb verfallenen Gutshofs ausweist. Er nistet sich in der rauen Gegend ein, baut den Hof auf, schafft Vieh an und heiratet die Tochter eines Grossbauern. Nun wird Nachwuchs erwartet. Es dauert eine Weile bis auffliegt, dass der Fremde eine Frau ist, die sich als Mann ausgab, da dies Freiheiten versprach.

Ausgehend von einem realen Gerichtsfall von 1721 erzählt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer mit «Rose» eine Geschichte von weiblicher Freiheitssuche und Selbstverwirklichung. Er kombiniert dabei einzelne Schicksale, die ihm bei seiner Recherche begegnet sind. Sandra Hüller gelingt mit ihrem Schauspiel der Balanceakt, als männliche Figur glaubhaft zu wirken und gleichzeitig die Angst zu vermitteln, die darin gründet, entdeckt zu werden. Für die brillante Darstellung der Rose ist sie an der Berlinale 2026 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden.

Rose Ticket
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