Der grosse Magier des langsamen Kinos Béla Tarr ist mit 70 Jahren verstorben. Seine ebenso einnehmenden wie philosophischen Filme arbeiten mit sorgsam choreografierten Plansequenzen. Ihm zu Ehren zeigt das Cameo zwei seiner Filme, «Die Werckmeisterschen Harmonien» und «A Torinói ló (Das Turiner Pferd)». Bei beiden handelt es sich um Verfilmungen von Romanen des Autors László Krasznahorkai, der 2025 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.